Die Sonn hat sich mit ihrem Glanz gewendet...

"Die Sonn hat sich mit ihrem Glanz gewendet..."

Sandtner-Orgel der Basilika St. Peter, Dillingen
(Ersteinspielung)

Bach-Dupré | Sinfonia aus der Kantate BWV 29
Bach-Liszt | Adagio aus BWV 1017
Bach | Toccata und Fuge F-Dur BWV 540

Höller | Choral-Passacaglia op. 61
Liszt | Präludium und Fuge über BACH

Wagner | Pilgerchor aus „Tannhäuser“
Wagner | Vorspiel zu „Parsifal“
Wagner | „Festmusik“ aus „Die Meistersinger von Nürnberg“

Erhältlich bei ifo-classics

„Von Edgar Krapp in München ausgebildet, hat Axel Flierl sich seine vielfältigen musikalischen Sporen u.a. in Frankreich verdient, das Gesamtwerk von Duruflé erarbeitet, wurde als Laureat u.a. des Deutsch-Französischen Kulturrats und der französischen Staatsregierung ausgezeichnet und konnte sich bereits verdienstvoll als Biograf des heute in Organistenkreisen leider sträflich vernachlässigten ehemaligen Münchner Musikhochschulchefs Karl Höller (1907-1987) profilieren. Höller ist dann auch das Zentralwerk der vorliegenden Einspielung, die 1963 entstandene Choral-Passacaglia über „Die Sonn´ hat sich mit ihrem Glanz gewendet“ op. 61 (1963), gewidmet. Der Gattungstitel ist ungewöhnlich, spiegelt er doch die formale Erweiterung um eine in der Mitte stehende Passacaglia wider. Dennoch ist das Werk quasi durchkomponiert. Spielfreude und die für Höller typische, abgeklärt-herbe Tonsymbolssprache in Verbindung mit einer oftmals transzendente Dimensionen anstrebenden, suggestiven Alterationsharmonik kennzeichnen dieses edle Werk eines zu sich gekommenen, reifen Orgelkomponisten. Die Bach-Girlande von Sinfonia Nr. 29 „Wir danken dir Gott“ BWV 29 in der Dupré-Einrichtung, das von Liszt für Orgel transkribierte Adagio aus der 4. Sonate für Violine und Cembalo BWV 1017 sowie Toccata und Fuge F-Dur BWV 540 eröffnet in sehr eloquenter Manier unter Vermeidung prätentiöser historischer Aufführungspraktiken die innovative Programmzusammenstellung. Liszts Präludium und Fuge auf den Namen BACH (1855/1870) erfahren eine ausgewogene Darstellung, fern von jeder überzogenen Virtuosen-Allüre. Liszt arrangierte in der abschließenden Wagner-Trias auch den Pilgerchor aus Tannhäuser, Sigfrid Karg-Elert das Vorspiel zu Parsifal und die Festmusik aus den Meistersingern, hörenswerte, weil doch selten frequentierte Transkriptionen, die einer Orgelmusiktradition nachspüren, die mit Orchesteradaptionen vor 120 Jahren Furore machten und die im Spektrum heute gepflegter Orgelmusik- und Orgelbau-Romantizismen bereits ihren festen Stellenwert haben. Axel Flierl widmet sich diesen Wagner-Trouvaillen mit der klang- und spieltechnischen Souveränität eines um ausgefeilt-ausgeglichene Orgelinterpretation auf hohem Niveau Engagierten. Man wünscht ihm weiterhin bonne chance bei zukünftiger Präsentation solch hörenswerter Programmkombinationen, die durch das ansprechende, didaktisch klug mit Bild- und Textdokumenten ausgestattete ifo-Booklet sowie eine brillante Aufnahmetechnik einen tadellos-informativen Hintergrund gewinnen.“

ORGAN – JOURNAL FÜR DIE ORGEL
Die Sonn hat sich mit ihrem Glanz gewendet...

"Karl Höller – Vol.7"

Geistliche Vokalwerke - Weltersteinspielung
Kuhn-Orgel (1999/III/52) im Großen Konzertsaal der
Hochschule für Musik und Theater München

CD 1
„Missa brevis” für gemischten Chor a cappella op. 3
„Sechs Geistliche Gesänge“ für Sopran und Orgel op. 17
„Eine kleine Weihnachtsmusik“ für Frauenchor, Violine und
Orgel op. 12b

CD 2
„Missa pro defunctis“ für Chor und Orgel op. 14

Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Tanja Wawra (Leitung), Isabelle Lambelet (Violine),
Heidi E. Meier (Sopran), Axel Flierl (Orgel)

Erhältlich bei www.ambitus.de.

„Die Sechs Geistlichen Gesänge op. 17 für Sopran und Orgel komponierte Höller 1933 und gab sie 1971 noch einmal in einer Sopran-Klavier-Fassung neu heraus. Als meditative Miniaturen faszinieren sie durch ihre schlichte, immer jedoch höchst expressive Sanglichkeit, was auch die Textwahl noch unterstreicht. Heidi Elisabeth Meiers lyrischer, empfindsamer Sopran und Axel Flierls charakteristische Registrierpalette gestalten hier eindrücklichste musikalische Höhepunkte. Die 2. CD ist der Missa pro defunctis op. 14 für zweistimmigen Chor und Orgelbegleitung gewidmet. 1931 abgeschlossen, jedoch erst 1992 uraufgeführt legt der 24jährige Komponist bereits ein herausragendes Opus für den (intimen) liturgischen Gebrauch vor. In direkter, oft spätromantisch leuchtender, dann wieder freitonal abgewandelter Reger-Nachfolge auch die immer klangapart angelegten, solistisch attraktiven Orgeleinschübe. Ein bislang unbekanntes Werk, das sich häufigerer praktischer Verwendung, insbesondere im katholischen Kultus, dringend empfiehlt! Der exzellente Madrigalchor der Münchner Musikhochschule unter Tanja Wawra präsentiert eine modulations- und nuancenreiche, in allen Werken klangschöne Ausdeutung der Höllerschen Intentionen, unterstützt von Axel Flierls wacher und inspirierter Orgelbegleitung. Engagiert und informativ auch Flierls Booklet-Kommentare, die ihn als kenntnisreichen Höller-Biografen dieser höchst empfehlenswerten CD-Produktion ausweisen.“

ORGAN – JOURNAL FÜR DIE ORGEL
Die Sonn hat sich mit ihrem Glanz gewendet...

"klangwelten"

Basilika Ottobeuren

"Dreifaltigkeitsorgel" (Riepp 1766)
de Grigny | "Veni Creator"
Bach | "Komm, Heiliger Geist, Herre Gott" BWV 651

"Marienorgel" (Steinmeyer 1957/Klais 2002)
Reger | "Halleluja! Gott zu loben" op. 52 Nr. 3
Höller | Ciacona op. 54
Duruflé | Tryptique sur le "Veni creator" op. 4

Die CD "Klangwelten" ist im Fachhandel und über
ifo-records erhältlich.

„Die Interpretationen von Axel Flierl an den Orgeln der Basilika Ottobeuren sind da ganz das Gegenteil. Sein Programm von Grigny über Bach, Reger und Höller bis Duruflé gestaltet er gleichermaßen virtuos wie elegant und flexibel – und auch die Aufnahmetechnik hat hier sehr Gutes geleistet.“
FONO-FORUM

„Il s’agit la d’un enregistrement superbe. On sent que c’est un musicien merveilleusement à l’aise dans la musique de sentiment romantique, mais il joue admirablement le Grigny. Je ne connais pas du tout Karl Höller : sa passacaille est fort interéssante. Mes plus cordials félicitations !“
GUY MORANÇON, Paris (F)

„Young German Organist Axel Flierl gives an impressive performance…“
ORGAN HISTORICAL SOCIETY (USA)

„The term ‚young‘ should not be confused with the term ‚immaturate‘. Axel Flierl is a most accomplished organist for his relatively young years. In his very helpful liner notes, Flierl writes that Duruflé ‚…sometimes demands a certain acrobatic skill‘. This young player is up to the task. This is a sumptuous sounding disc throughout, broad in its appeal. Recommended.“
THE AMERICAN ORGANIST MAGAZINE (USA)

DOKUMENTARFILM

Bernhard Graf „Eingetaucht in die Ewigkeit: Augsburg – die bayerische Mozartstadt“

(Bayerisches Fernsehen, 2011)

Mitwirkung als Organist an der historischen König-Orgel (1700/I/4) der Schlosskapelle Dillingen

Nächstes Konzert

24. Oktober 2021, 12:00 Uhr
Ingolstadt | Maria de Victoria | Jann-Orgel (1986, 2008/II/26)


Werke von Bach (BWV 664, 733), Händel (Flötenuhrstücke), Böhm und Pachelbel
25. Dezember 2021, 10:00 Uhr
Dillingen | Basilika St. Peter | Hochamt zu Weihnachten

Karl Kempter, Pastoralmesse G-Dur op. 24 für Soli, Chor und Orchester
Franz-Xaver Brixi, Pastoralmotette „Pastores loquebantur“ für Chor und Orchester

Annette Sailer (Sopran)
Ursula-Maria Echl (Alt)
Wolfgang Frisch-Catalano (Tenor)
Maximilian Lika (Bass)

Chor und Orchester der Basilika St. Peter
Axel Flierl (Leitung)